FAQ
Vielgestellte Fragen
1. Was ist die beste
Reihenfolge (set-up) für
meine Pedale?
2. Kann ich die
Pedale auch mit Strom-Adapter betreiben?
3. Kann ich die
Geschwindigkeit vom VoodooVibe+ mit einem Pedal
regeln?
4. Das Pedal funktioniert
nicht.
5. Meine Frage steht
nicht dabei: Stellen Sie die hier.
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1. Die Reihenfolge
der Effekte ist eine persönliche
Entscheidung und die wichtigste Frage hierbei
ist immer ob das Wah Pedal vor oder hinter
den Verzerrer muss. Auch hier ist keine eindeutige
Antwort zu geben. Im Studio kann es sein, dass
ein schon verzerrter Ton mit Wah bearbeitet
werden muss. Ansonsten kommt das Wah immer
vor dem Verzerrer. Aber probieren Sie selbst
und seien Sie kreativ!
Roger Mayer hat aber einige bevorzugte Kombinationen.
Die finden Sie hier:
Jimi Hendrix und der 70-er Jahre Stadium Rock
Stratocaster + Effekte + mehrere 100 Watt
topteile + eine Wand von 4x12 Kabinetten. Hiermit
haben Sie das klassische Rezept für einen
lauten Bühneneinsatz. So haben Sie das
auf Aufnahmen von Jimi Hendrix und vielen anderen
Gitarrenhelden gehört. Hier folgt Roger’s
favorites Set-Up für solche lauten Auftritte.
Gitarre + Wah + Axis Fuzz + Classic Fuzz +
Octavia + VoodooVibe+ 100 Watt Topteil + 4x12
Variationen und Tips:
Gitarre: Das kann eine Stratocaster mit Single
Coil Tonabnehmer oder auch eine LP oder andere
Gitarre mit Humbucker sein. Denken Sie daran,
dass Single Coils ein nicht so hohes Ausgangssignal
haben. Sie können das Voodoo-Bass Pedal
vor dem Wah anschliessen, damit die Single
Coil Tonabnehmer mehr wie ein Humbucker klingen.
Wah: Das Vision Wah ist das non-plus-ultra
der Wah Pedale und ergibt durch das variabele
Sweep eine fabulöse Reichweite an Wah
Sounds. Das Re-issue vom Vox Wah ist das beste
das es an old-style Wahs gibt. Alle andere
Wah die auf alte Art und Weise funktionieren,
sind einfach nicht gut genug.
Axis Fuzz: Dieses Pedal wird Ihnen einen extra
Volumen und Höhen Boost geben für
das Classic Fuzz. Einzeln betrieben werden
diese Pedale Ihrem Verstärker mehr Biss
geben. Sie können hier auch das Voodoo-Axe
nehmen, das mit den buffered Ausgängen
ein besseres Ergebnis zum Classic Fuzz liefert.
Classic Fuzz: Das Classic Fuzz hat ein höheres
Ausgangssignal als andere Fuzz Pedale und steuert
deshalb die Vorverstärkerstufe härter
an, was mehr Verzerrung bringt. Sie können
hier auch das Stone Fuzz mit seinem Silicon
Transistor verwenden für einen härteren,
agressiveren Ton.
Octavia: Als Erfinder des Octavia rät
Roger Mayer natürlich das Roger Mayer
Original an und keine Kopie. Für das “Eine
Oktave höher” Konzept ist Roger
Mayer die einzige Wahl.
VoodooVibe+: Das VoodooVibe+ ist das Industrie
Standard Chorus Pedal. Völlig analog ergibt
das VoodooVibe einen fantastischen Ton! Jimi
Hendrix hat sein UniVibe immer nach dem Verzerrer
geschaltet. Wir empfinden jedoch die umgekehrte
Reihenfolge als besser klingend. Also erst
das VoodooVibe+, dann die Verzerrer. So entsteht
ein Sound der noch viel organischer klingt.
100 Watt Topteil: Hier können Sie Ihre
favorite Marke nehmen. Roger hat da keine
Vorlieben. Es ist wichtig, dass der Verstärker
zuverlässig
ist und nicht zu oft die Röhren gar kocht.
Mit dem hier beschriebenen Konzept konnten
Roger Mayer und Jimi Hendrix den Verstärker
in die maximale Verzerrung treiben mit unglaublichem
Feedback und Sustain.
Kombo Verstärker
Kombo Verstärker mit offener Rückseite
sind sehr vielseitig. Es gibt sie in vielen
Leistungsvarianten. Der Fender Twin Reverb
ist wohl das bekannteste Kombo, das auf unzählbaren
Produktionen zu hören ist. Es ist immer
eine gute Idee einen Verstärker zu haben,
der unverzerrt einen klaren Ton geben kann.
Denken Sie daran, dass Sie einen dumpf klingenden
Verstärker nicht klar klingen lassen können.
Es gibt zwei Sorten von Verzerrung die man
mit diesen Verstärkern erzeugen kann.
Vorstufenverzerrung:
Die Röhren der Vorstufe können “überbelastet” werden
wodurch sie die von uns so geliebte Verzerrung
hergeben. Diese Verzerrung wird durch ein erhöhtes
Signal der Tonabnehmer cerursacht, oft durch
Zuhilfenahme eines Voodoo-Boost Pedals. Der
Vorteil eines Booster Pedals gegenüber
einer zweiten Röhrenvorstufe liegt im
dynamischen Ergebnis beim Gebrauch eines Pedals.
Ausserdem kann man das ganz einfach ein- und
ausschalten. In den 80-er Jahre wurde die kaskadierte
Vorstufen Verzerrung von Mesa-Boogie sehr beliebt.
Hier werden mehrere Vorstufen hintereinander
geschaltet und ergeben dadurch die Verzerrung.
Es ergibt viel Verzerrung auf niedrigem Volumen,
es fehlt aber an Dynamik und Details.
Endstufenverzerrung:
Diese Art von Verzerrung wird von den Röhren
der Endstufen erzeugt und ist nach meiner Ansicht
die musikalischere Verzerrung. Der Ton ist
hier dicker, es entsteht mehr Dynamik. Die
Endstufe wird vom Mastervolumen Regler kontrolliert.
Wenn der zugedreht wird um das Volumen zu beherrschen,
bekommt man keine Endstufenverzerrung. Die
Endstufen brauchen hier nicht so hart zu arbeiten
und ergeben dadurch nicht die erwünschte
Verzerrung. Vor 1970 gab es kaum Verstärker
mit Mastervolumen. Damals wurden die Verstärker
voll aufgedreht um den gewünschten Ton
zu bekommen. Sehr schön, aber auch sehr
laut.
In der Praxis bekommt man den richtigen Ton
durch eine Kombination von Vorstufenverzerrung
und Endstufenverzerrung. Wird dann noch nachgeholfen
mit Pedalen, ist das Resultat ein sehr lebendiger
Ton.
Vorschläge zur Pedalkombinationen
Blues:
Gitarre + Wah + VoodooBlues + Octavia + VoodooVibe+
+ VoodooBoost + 60-100 Watt Amp.
MIt dem Voodoo Blues und dem VoodooBoost kontroliert
man die volle Dynamik und den Ton des Verstärkers
mit dem Volumenregler der Gitarre.
West Coast Rock:
Gitarre + Wah + Voodoo 1 + Octavia + VoodooVibe
+ +VoodooBoost + 60-100 Watt Amp.
Das Voodoo 1 Pedal wird von vielen West Coast
Gitarristen, wie Michael Landau und Scotoo
Henderson benützt und erzeugt wunderbare
verzerrte Gitarrensounds.
Hard Rock:
Gitarre + Wah + Spitfire + Octavia + VoodooVibe
+ VoodooBoost + 60-100 Watt Verstärker.
Das Spitfire bringt ein bisschen Fuzz und
Agression mit in den Ton. In Kombination mit
dem VoodooBoost bekommt man einen grossartigen,
modernen Rocksound. Für einen dunklerenTon
kann das Spitfire durch das Mongoose Pedal
ersetzt werden.
2. Strom Adapter
Sie können die Stromversorgung der Roger
Mayer Effektpedale mit einem AC Adapter gestalten.
Bei der Rocket Serie sollte man den Adapter
so anpassen, dass ein Batterieclip für
eine 9 Volt Block Batterie vorhanden ist. Alle
andere Pedale von Roger Mayer können mit
der Standard Mini Power Jack angeschlossen
werden. Alle Roger Mayer Pedale sind mit einer
Diode ausgerüstet um sie vor falscher
Polarität zu schüzten. Ausserdem
sind die Pedale mit internem Filtering ausgerüstet
um ein rauschfreies Funktionieren zu garantieren.
Die Pedale sind entworfen um sie mit einer
normalen 9 Volt Spannung an zu schliessen,
aber zwischen 7,8 Volt und 10 Volt werden die
Pedale immer noch einwandfrei funktionieren.
Falls mit höherer Spannung betrieben,
wird die Lebensdauer mancher Kondensatoren
verkürzt. Generell kann man sagen, dass
Spannungen bis zu 12 Volt benützt werden
können, aber wir raten davon ab.
Der Strom-Adapter sollte 50 mA leisten können.
Achten Sie bitte darauf, dass sowohl Verstärker
als auch Strom-Adapter an einem geerdeten Stromanschluß angeschlossen
sind.
3. Geschwindigkeit des Effekts von dem VoodooVibe
+ regeln
Die Geschwindigkeit kann von einem modifizierten
Wah- oder Volumenpedal geregelt werden: Das
Schema .
4. Das Pedal funktioniert nicht
Die LED leuchtet, aber es kommt kein Ton:
SIe haben die Kabel falsch rum angeschlossen.
Input soll mit der Gitarre verbunden sein,
HW-out oder BF-out soll mit dem Verstärker
verbunden sein.
Die LED leuchtet nicht und es kommt kein Ton:
Warscheinlich haben sie kein Strom. Erneuern
Sie bitte die Batterie. Bei Pedale der Rocket
Serie schrauben Sie die Bodenplatte ab und
sie sehen gleich wo die 9 Volt Batterie hin
muss. Bei der Voodoo und Vision Serie, brauchen
Sie nur die kleine Klappe an der Vorderseite
nach rechts zu verschieben und Sie haben Zugriff
zur Batterie.
Im Falle eines Vision Wah Pedals: Höchstwarscheinlich
hat sich die Konsistenz des Gummis das unter
der Oberplatte ist, geändert. Das kann
durch Temperaturschwingungen passieren. Dadurch
kann es auch passieren daß sich das Pedal
nicht mehr “antreten” lässt.
Sie können den Druck womit das Pedal eingeschaltet
wird ändern durch das kleine Potentiometer
das sich durch die Bodenplatte hindurch erreichen
können, neu ein zu stellen. Achten Sie
bitte darauf das sich dieses Poti viele Malen
rund drehen lässt. Sie können hiermit
die Druck Empfindlichkeit zu hoch einstellen
wodurch das Pedal auch nicht mehr ein zu schalten
ist. Drehen und probieren ist hier das Stichwort.
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